Eigentlich hatte ich 10 Tage geplant.
10 Tage Digital Detox. 10 Tage ohne Social Media.
Nicht, dass ich stundenlang durch’s Netz scrolle.- aber 30 Minuten Instagram vergehen oft wie im Flug. Ohne Anstrengung. Einfach so.
Nicht, dass ich besonders neugierig bin.
Und doch kommt dann irgendwann „Hat du das/die/den schon gesehen?!“
Bis 2020 war ich eine komplette Social-Media-Banause.

Bis ich beschlossen habe, einen Instagram Account zu aktivieren - um zu inspirieren.
Um zu zeigen:
Dann kam die Herausforderung:
Ich schneide eigentlich gar nicht gerne Videos.
Ich will meine Zeit nicht so nutzen.
Ich schreibe aber gerne.
Jedenfalls gab es in den letzten 5 Jahren immer wieder Phasen mit null Social Media - und viel Social Media. Mal, weil ich einfach das Bedürfnis nach Rückzug und Handyfreiheit hatte, mal, weil ich gerne teile, was mich begeistert.
„Ich weiß nicht, wo mein Handy ist.“
„Ich habe das letzte Mal vor 3-4 Stunden auf’s Handy geschaut.“
„Ich hab nicht gesehen, dass du geschrieben hast, meine mobilen Daten waren aus.“
So etwas gibt es bei mir immer wieder.
Keine Reize. Kein Ping. Kein Dopamin-Kick.

Ich finde handyfreie Zeiten sehr wichtig, um zur Ruhe zu kommen.
Dann merke ich, wie viel mehr Fokus, Präsenz und echte Verbindung möglich ist.
Es ist wie ein aufatmen.
Einfach sein.
Produktiv den Tag gestalten.
Keine zusätzlichen Reize aufnehmen.
Keine neuen Bedürfnisse wecken.
„If you are not paying for the product, then you are the product.“
Dieses Zitat fällt mir immer wieder ein. (1)

Wissenschaftliche Studien zeigen:
Und ich frage mich immer wieder:
Möchte ich wirklich dazu beitragen, dass Menschen noch mehr Zeit auf Social media verbringen?
Meine Antwort: Nein.
Aber mir ist es wichtig, einen Gegenpol darzustellen, etwas Sinnvolles zum Social Media System beizutragen.
„Wegen dir kaufe ich jetzt Hirse.“
„Ich finde deine „Was gibt es heute - Videos“ so inspirierend.“
„Wie hast du es geschafft, dass deine Kinder Gorgonzola essen?!“
„So einfach und so lecker!“
Das sind so einige Rückmeldungen, die ich bekomme.
Dann weiß ich:
Ich kann Menschen zu einem gesünderen Lebensstil inspirieren.
Und dafür möchte ich sichtbar sein. Aber nicht dauernd online.
Neulich habe ich einen Monat Pause gemacht. Die ursprünglich geplanten 10 Tage Digital Detox? Sie haben sich verdreifacht.
Gerade wenn meine Kinder zu Hause sind, möchte ich so wenig wie möglich am Handy sein. Du weißt schon - Vorbild und so.
Ungeteilte Aufmerksamkeit statt „Aha…“ und kurzes Aufblicken vom Handy, wenn sie mit mir sprechen. Das geht nämlich oft so schnell und so einfach. Dabei ist das Wahrnehmen der Kinder so wichtig - oder überhaupt der Person, die uns gerade gegenübersteht. Voll und ganz.
Wenn du den Unterschied erleben willst, beobachte dich selbst in der Rolle:

Beobachte dich mal selbst:
Passt es für dich so?
Oder möchtest du ein kleines Experiment machen?
Vielleicht:
Du wirst sehen, wie viel sich verändert und wie gut dir das tut.
Gesund leben bedeutet für mich auch, seine Verhaltensweisen zu beobachten und zu überdenken. Ganz im Allgemeinen und nicht nur beim Essen.
Gewohnheiten zu erkennen und bewusst zu überlegen.
Weniger ausgeliefert zu sein, sondern mehr in die Hand zu nehmen.
Damit du dich immer mehr zu dem Menschen entwickelst, der du sein möchtest.
Damit du dich immer mehr zu dem Menschen entwickelst, der du sein möchtest.
Selbstbestimmt und frei.

Ich begleite dich gerne auf deinem Weg.
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Ich freue mich auf dich!
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Quellen:
(1) Rhodes L., Orlowski J., 2020, The social dilemma. Netflix Original Documentary.
(2) Fogg B. J., 2009, Creating persuasive technologies: an eight-step design process. In Proceedings of the 4th international conference on persuasive technology (paper 44).
(3) Jan M., Soomro S., Ahmad N., 2017, Impact of social media on self-esteem. European Scientific Journal, 13 (23), 329-341.
(4) Vogel E. A., Rose J. P., Roberts L. R., Eckles K., 2014, Social comparison, social media, and self-esteem. Psychology of Popular Media Culture, 3(4), 206,
(5) Lin L. Y., Sinai J. E., Sehnst A., Radovic A., Miller E., Colditz J. B., Hoffman B. L., Giles L. M., Primack B. A., 2016, Association between social media use and depression among US young adults. Depression and Anxiety, 33(4), 323-331.



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