

„Die Buchstaben zeigen sicherlich, wie es schmeckt.“ Das meinte mein Sohn (10) als wir im Urlaub in Portugal waren. - einem Land, in der die umstrittene Nutri-Score Bewertung bereits offiziell eingeführt wurde.
„Diese Schokodinger sind doch nicht gesund.“ Da muss ich ihm als Lebensmitteltechnologin recht geben. Wie kann etwas, das zu einem großen Teil aus Zucker besteht, als gesund eingestuft werden? Oder sogar mit einem grünen A-Label glänzen?

Ich hatte da so meine Vermutungen.
Schließlich habe ich selbst jahrelang im Labor gearbeitet und dafür gesorgt, dass Zutaten gezielt eingesetzt werden, um das Etikett gut aussehen zu lassen. Vollkorn? Klingt gut. Vitamin B12? Noch besser. Dass diese Zutaten nicht automatisch ein nährstoffreiches Lebensmittel ergeben, ist ein anderes Thema.
Der Nutri-Score ist ein farbiges Bewertungssystem von A (grün = gesund) bis E (rot = weniger gesund), das auf der Verpackungs-Vorderseite von Lebensmitteln abgebildet ist.
Es soll auf einen Blick zeigen, wie gesund etwas ist. Entwickelt wurde es in Frankreich, eingeführt unter anderem in Deutschland, Belgien – und eben auch in Portugal. Auf freiwilliger Basis - d.h. die Nutri-Score Bewertung KANN auf der Etikette sein (und unter anderem als Marketinginstrument genutzt werden), MUSS aber nicht.
Die Regierungen wollte zur Prävention von ernährungsbedingten chronischen Krankheiten beitragen. Im Klartext: Um etwas gegen Diabetes, Übergewicht oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen tun. Ein nobles Ziel und sehr wichtig.
Doch ist der Nutri-Score wirklich der richtige Weg? Um das zu verstehen, schauen wir uns die Frage an:
Er bewertet Lebensmittel nach einem Punktesystem.
Positive Punkte gibt’s für:
Die Berechnung ist auf den ersten Blick verwirrend - es gilt
„Je weniger Punkte ein Lebensmittel hat, um so gesünder wird es eingestuft.“
Deshalb bekommen positive Bestandteile (wie Obst, Gemüse, Ballaststoffe etc. Negativpunkte und als negativ bewertete Nährstoffe (wie Energie, gesättigte Fettsäure etc.) Postivpunkte. Diese Punkte werden dann zusammengezählt und eingestuft. Je niedriger, desto besser.
Das Problem dabei:
Manche verarbeiteten Produkte erhalten durch zugesetzte Vitamine und Vollkornanteile ein A oder B – obwohl sie dennoch sehr süß und wenig nährstoffreich sind.
Die Schokodinger bzw. „Frühstückscerealien“ oder „Hasen-Gagelen“ (aus dem Südtiroler Dialekt übersetzt: Hasen-Kacke - wie meine Kinder sie in Gedenken an unsere Kaninchen liebevoll nennen) war neben Zucker auch Vollkornmehl zugesetzt worden, sowie eine Vielzahl an (synthetischen) Vitaminen und Mineralien. Diese positiven Komponenten müssen dazu geführt haben, dass Süßigkeiten plötzlich ein A bekommen und als gesund verkauft werden können. Bestätigt von Gesundheitsräten.

Ein einfacher Naturjoghurt hingegen? Bekommt nur ein C - wegen des Fettanteils.
Warum?
Weil die Grundlage des Nutri-Scores auf den alten Dietary Guidelines aus den 1970er Jahren beruht. Fett wurde darin verteufelt – Zucker hingegen unterschätzt. Und diese Sichtweise hat sich bis heute in der Ernährung hartnäckig gehalten.
Der Zuckerkonsum ist in den letzten Jahrzehnten dramatisch gestiegen – parallel zu chronischen Krankheiten. Der Film „Sugar Coated – die große Zuckerlüge“ zeigt eindrücklich, wie gezielt Informationen zurückgehalten wurden. Ich möchte hier keine Verschwörungstheorie aufbauen. Und auch nicht den Zucker verbieten, sondern eine kritische Haltung anregen.
Der Streit zwischen den Wissenschaftlern Ancel Keys (pro Fettverzicht) und John Yudkin (pro Zuckerreduktion) ist legendär. Keys setzte sich durch – Fett wurde verpönt - in den USA noch viel mehr als bei uns in Europa - und die USA war ihr Übergewichtsproblem los (nicht wirklich oder?!).
Heute wissen wir: Zucker ist ein viel größerer Risikofaktor als lange angenommen. Und doch ist es noch zu wenig durchgesickert. Es schmeckt einfach zu gut.
Meine Kinder haben es auf den Punkt gebracht:
„Es ist nun wirklich nicht so schwer zu verstehen, was gesund ist und was nicht.“
Okeeee…. Gesund essen ist ein Thema bei uns zu Hause. Das bekommen sie natürlich mit, wenn ich darüber spreche, Vorträge halte oder meine YouTube Videos mache. Und trotzdem lebe ich mit meinen Kindern in der Ernährung den Grundsatz „Alles ist erlaubt“.
Eine gesunde Ernährung ohne Verbote.
Weil ich überzeugt bin, dass sie..
Gesunde Ernährung ist nicht kompliziert.
Die Prinzipien sind sehr einfach:
That’s it. Im Detail ist es natürlich etwas komplexer, aber wenn du ein paar Eckdaten kennst - z.B. welches Öl wofür am besten geeignet ist - dann kann gesund essen ganz einfach sein.
Kombinierst du das mit dem richtigen Mindset, dann wird gesund essen etwas ganz natürliches. Etwas, das einfach Teil ist von deinem Leben.
Das ist die Grundlage der BoostYourFood Methode, die ich entwickelt habe und die die Menschen begeistert, die sie kennen.
„Es ist mir alles so leicht gefallen! Am meisten überrascht hat mich, wie einfach es sein kann, gesund zu essen!“ (Katrin)
Eine gesunde Ernährung ohne Verbote, die alltagstauglich ist.
Ein gesundes Leben, das einfach ist.
Dafür lebe ich und dazu begleite ich Menschen im Gesund leben & wohlfühlen Club.
Ein Beispiel aus dem Club:
Anna kam mit erhöhtem Cholesterinwert. Nach 6 Monaten gesunder, alltagstauglicher Ernährung:
Das zeigt: Die BoostYourFood Methode funktioniert..
Gesunde Ernährung wirkt.
Ohne Verbote, einfach in der Umsetzung - ein alltagstaugliches Wissen.
Du willst wissen, wie das geht?
Dann schau dir die Masterclass „Cholesterin und andere Gefahren für unsere Gesundheit“ an oder
Teste den Club Gesund leben & wohlfühlen für einen Monat aus und überzeuge dich selbst


Der Nutri-Score kann eine erste Orientierung geben, braucht aber eine kritische Auseinandersetzung mit dem notwendigen Hintergrundwissen. Dem ganzen darf ein Lächeln folgen und eine bewusste Entscheidung, genau zu wissen, was man kauft und was man stehen lässt.
Für eine Welt, in der die Verantwortung für diese so wichtige Frage „Was kann ich gesundes essen?“, nicht abgegeben, sondern selbst in die Hand genommen wird. Ich helfe dir gerne dabei!
Mein Grundsatz:
Lasst die Lebensmittel eure Heilmittel sein und die Heilmittel eure Lebensmittel.
- Hippokrates -
Mit dem richtigen Know-how ist das möglich.
Ich freu mich auf dich!



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