Vielleicht kennst du das: Du musst vor dem Urlaub noch so viel erledigen.
Eine ganze Liste an Dingen abarbeiten, dass du dich manchmal fragst, warum du dir das überhaupt antust.
Doch gleichzeitig weißt du: Der Urlaub wird schön. Aber bis dahin …
Dann bist du endlich dort – kannst entspannen. Aber mehr als das:
Du hast eine wunderbare Gelegenheit!
Für mich fühlt sich Urlaub immer so an, als würde ich die RESET-Taste für mein Leben drücken.
Urlaub ist für mich die Möglichkeit, von weit weg auf meinen Alltag zu blicken. Ich erkenne Routinen, Gewohnheiten – und vor allem: Ich kann erkennen was ich nicht mehr in meinem Leben mag. Und ich kann bewusst Neues schaffen.
Kennst du das Gefühl, voller guter Vorsätze nach Hause zurückzukommen?
So ging es mir auch heuer. Doch diesmal sind es mehr als nur gute Vorsätze – dieses Wort schreit ja fast danach, bloß ein Vorsatz zu bleiben. Es sind neue Verhaltensweisen, die ich wirklich in meinen Alltag einbauen möchte.
Weil ich so leben möchte. Weil ich so sein will.
Im Urlaub stelle ich mir oft die Frage: Wie möchte ich sein?
Heuer am Strand war es besonders spannend, zu beobachten, wie viele verschiedene Körper es gibt: große, dünne, dicke, kleine, Bäuche, Busen, Hintern – so bunt wie die Farben der Bikinis.
Ich habe mich gefragt: Wie möchte ich sein?
Und es war mir (fast) ohne Kritik an mir selbst möglich, das zu definieren.
Ich habe mich neutral beobachtet, meinen Status quo erstellt („Wie sieht es derzeit aus?“) und mich im zweiten Schritt gefragt: Wie möchte ich sein?

Der Ausgangspunkt für jede bewusste Veränderung ist für mich diese Frage.
Mir wurde klar: Ich möchte einen Körper, der definiert ist. Kein Bodybuilder-Körper, kein Sixpack – einfach straffe Haut.
Vor allem aber möchte ich mich um meinen Körper kümmern. Denn er ist das Haus, in dem ich wohne.
„Wissen ist nicht genug. Man muss es tun.“
Vor ein paar Jahren habe ich das sehr bewusst gemacht:
2019 habe ich begonnen, meine Morgenroutine wirklich ernst zu nehmen. Jeden Tag bin ich um 5:30 Uhr aufgestanden – auch am Samstag. Ich habe eine Stunde Yoga gemacht, Asanas geübt, mich mit spirituellen Texten beschäftigt.
An zwei Tagen pro Woche habe ich mich sogar noch früher mit einem Freund getroffen – um 5:15 Uhr läutete der Wecker.. Punkt 5:30 Uhr haben wir unsere Runden im Park gedreht. Egal ob Winter oder Sommer. Um 6:30 war ich wieder zu Hause, frisch geduscht, voller Energie für den Tag.
Diese Zeit hat mir unglaublich gutgetan – körperlich und geistig.
Doch irgendwann haben sich meine Prioritäten verschoben. Ich wollte in meinem Beruf weiterkommen, habe viel Zeit in meine Kurse gesteckt, über 300 wunderbare Frauen begleitet, Coachings gegeben, meine Inhalte aufgebaut.
Die Tage waren voll – und irgendwann blieb der Wecker um 5:30 einfach aus.
Heute – gerade jetzt nach diesem Urlaub – merke ich:
Es war wichtig, so viel zu schaffen. Aber es genauso wichtig, Zeit für mich zu haben.
Manchmal braucht es diesen Moment, in dem du deine eigene RESET-Taste drückst.
Der Moment, wenn du nach dem Urlaub nach Hause kommst, die Haustür öffnest und deine Wohnung plötzlich mit anderen Augen siehst… Kennst du den?
Plötzlich siehst du, dass die Regale übervoll sind, wie groß dein Wohnzimmer ist oder wie angenehm sich der Holzboden anfühlt.
Genau dieser Moment ist so wichtig. Denn er hilft dir, zu erkennen: Was will ich ändern?
Zurück zum Urlaub (Sardinien!): Mehr als nur meinen Körper habe ich mein Leben betrachtet.
Ich habe mir meinen idealen Tag vorgestellt – in zwei Versionen. Ich mache das seit Jahren – mit erstaunlicher Wirkung.
Die erste halbe Stunde am Tag gehört nur mir: Journaling, asanas, Meditation.
Dann erst Arbeit – vorher keine Waschmaschine, kein Geschirr, keine Liegengebliebenes. Das heißt für mich als dreifache Mutter: Ich steige über die Wäscheberge und ignoriere die Spielsachen, die herumliegen.
Dann erst kann der Alltag losgehen.
Sobald die Kinder wach sind, bereite ich das Frühstück vor. Anschließend ist Zeit für die Küche, Frühstück wegräumen, Kinder anziehen, Zähne putzen. Dann schalte ich die berühmte Waschmaschine ein und setz mich an den Computer. Und wenn ich’s noch nicht gemacht habe, beginne mich mit der Frage zu beschäftigen; Was gibt es heute?
Genau hier kommt meine Expertise als Lebensmitteltechnologin ins Spiel.
Ich liebe es, die Mahlzeiten für meine Familie nährstoffreich zu gestalten – ganz nach meinem BoostYourFood-Prinzip: Alles ist erlaubt, aber immer so nährstoffreich wie möglich.
Es inspiriert mich unser Gemüsegarten (wir wohnen auf einem Bauernhof!) und mein Kühlschrank. Der heißt nicht umsonst „CREATE“. Außerdem überlege ich mir das Getreide des Tages.
Was es bei uns wirklich gibt, siehst du übrigens auf meinem YouTube-Kanal – da nehme ich dich mit in meine Küche.
Am Nachmittag gehört meine Zeit ganz den Kindern: Schwimmbad, See, an den Bach, jemanden besuchen. Wenn wir abends heimkommen, ist für ein großes Menü meist keine Zeit mehr:
Dann gibt es oft Reste vom Mittagessen – geboostet mit etwas frischem Gemüse. Kinder duschen, bettreif machen. That’s it. Damit bin ich zufrieden. Und das ist meine Sommerversion. Für den Herbst und Winter überlege ich mir etwas Neues, sobald die Schule wieder losgeht.
Die Version, in der wirklich alles möglich ist. Wie sieht dein idealer Tag in deiner Phantasie aus?

Das mag einfach klingen, doch wenn du dich damit beschäftigst, wirst du feststellen, dass es gar nicht so einfach ist.
Es darf alles drin sein: alles, was du dir ausmalen kannst. In dieser Version spielen Geld, Zeit oder Alltag keine Rolle.
Die Realität beginnt in deinem Kopf.
Vielleicht klingt dein idealer Tag erstmal unrealistisch – aber wer weiß?
Sich mit Szenarien auseinanderzusetzen, die noch nicht deiner Realität entsprechen, aber das repräsentieren, wo du hinwillst – das ist eine der mächtigsten Methoden, um in deinem Leben eine großartige Veränderung zu programmieren.

Für mich sieht Version 2 so aus:
Die erste Stunde gehört mir allein – ich starte mit Journaling, Yoga und einer Meditation, dann springe ich in meinen Pool am Meer (ja, bitte: Meer UND Pool!). Ich schwimme ein paar Runden, atme die salzige Luft, spüre, wie wach und lebendig ich bin.
Anschließend wartet ein Frühstück auf mich: frische Mango, Blaubeeren, Himbeeren, mein Knuspermüsli mit gekeimtem Buchweizen, selbst gebackenes Sauerteigbrot mit hausgemachten Aufstrichen, Avocados, in Essig eingelegte rote Zwiebeln. Frisch gepresster Orangensaft oder ein Glas Passionfruit Saft – und ich sitze mit meiner Familie draußen, barfuß, mit Blick auf das weite, türkisblaue Meer. Die Möwen kreischen und der Tag beginnt.
Und dann? Dann setze ich mich an meinen Computer – voller Leichtigkeit, voller Vorfreude aufs Schreiben, Planen, Umsetzen. Ich tausche mich mit meinem Team aus und wir schaffen Großartiges.
Meine Arbeit fühlt sich an wie ein Geschenk. Ich teile mein Wissen, entwickle Rezepte, feile an neuen Ideen für den Gesund leben & wohlfühlen Club .Ich sehe, wie meine Arbeit anderen zeigt, dass gesunde Ernährung leicht sein darf – und dass sie dabei sich selbst wieder näherkommen. Das freut mich.
Und auch wenn nicht jeder Traum genauso kommt – das Aufschreiben verändert etwas in dir.
Es ist der erste Schritt, um dir bewusst zu machen, wohin du möchtest.
Also: Wie sieht dein idealer Tag aus?
Vor über zehn Jahren habe ich diese Übung zum ersten Mal gemacht.
Ein paar Jahre später habe ich meinen Zettel wiedergefunden – und fast alles war Wirklichkeit geworden.
Verstehst du? Wirklich alles! Bis auf meinen Spaziergang am Meer.
Damals erschien mir vieles völlig unrealistisch. Ich konnte es mir nur in meinen Gedanken ausmalen, wusste aber nicht, wie es je möglich sein sollte.
Und trotzdem ist es so gekommen. Weil die Realität immer in deinem Kopf beginnt.
Deshalb lade ich dich ein: Fang jetzt an.
Schnapp dir Papier und Stift, nimm dir fünf Minuten und schreib deine Version 1 und Version 2 auf.
Es gibt kein Richtig oder Falsch. Du kannst es jederzeit ändern. Hauptsache, du fängst an.
Vielleicht ist es der Spaziergang – wenn nicht am Meer, dann im Wald oder um den Block.
Oder es sind es deine Asanas am Morgen, dein Frühstück, dein Zuhause, das du mit neuen Augen siehst und pflegst.
Vielleicht ist es auch nur ein kleiner Schritt, ein Gedanke, eine Lampe für dein künftiges Haus am Meer. 😉
Jeder kleine Schritt ist eine Veränderung in die richtige Richtung.
Hol dir gerne meine Vorlage „Dein idealer Tag – so planst du deinen Alltag bewusst“ zum Download.
Dort ist Platz für deine Version 1 und Version 2.
Und dann überlege, was du schon heute in deinen Alltag holen kannst.
Lass dich überraschen, was mit der Zeit noch alles Wirklichkeit wird.
Wie Picasso schon sagte: If you can dream it, you can do it.
Ich wünsche dir viel Freude dabei!



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