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Nahaufnahme der Hände von Sissy Pfeifer wie sie gerade in der Küche steht und lebensmittel schneidet.

Wie wir kochen verändert alles - auch wenn die Zeit knapp ist

Lesezeit: 3 Minuten
sissy pfeifer in der küche wie sie gerade einen Apfel klein reibt
Inhaltsverzeichnis

"Oh wie schön, wenn jemand für mich kocht."

Denkst du dir das manchmal? Ich liebe es, wenn jemand für mich kocht — am besten liebevoll zubereitet, auf der Basis von Getreide und Gemüse. Und nicht Tiefkühlpizza. 😉

75 Menschen. Keine Hektik. Kein Zeitdruck.

Letztes Wochenende war ich an der Freien Hochschule für Spiritualität in Lundo im Trentino — ich habe gekocht und wurde bekocht. Es war wieder einmal sehr inspirierend.

Obwohl wir am Freitag für 75 Menschen gekocht haben, verlief alles komplett stressfrei. Keine Hektik. Kein Zeitdruck.
Stattdessen war eine Hingabe wahrnehmbar. Kleine Details wurden plötzlich wichtig:

  • WIE die Hirse umgerührt wird.
  • In welche Form der Salat gezupft wird.
  • Welcher Gedanke allen anfangs steht.

Ja, du hast richtig gelesen — der Gedanke steht am Anfang. Wir überlegen, bevor wir beginnen, gemeinsam im Team — obwohl das Menü schon feststeht — von welchem Gedanken wir ausgehen.
Ein Gedanke wie:

„Die Nahrung wird durch die Weisheit gestaltet und im rechten Maße der Hitze und dem Wasser übergeben, so dass die Elemente, die mit den Ätherkräften in Verbindung stehen, für sich arbeiten können und das Essen nicht aus der persönlichen, sondern aus der höheren Weisheit zubereitet wird." 

Heinz Grill, Ernährung und die gebende Kraft des Menschen, Stephan Wunderlich Verlag, S. 159

Dann erst folgt das WAS — das eigentliche Kochen und Tun.

Zu Hause läuft es oft ganz anders ab.

Die Zeit ist knapp. Alle sind hungrig. Man selbst ist müde — und denkt:
„Wenn doch das tägliche Kochen nicht wäre..."
Das kenne ich. Und ich sage dir: Beides ist möglich.
Wenig Zeit — und trotzdem eine gewisse Aufmerksamkeit.
Die Zeit bleibt unterm Strich dieselbe. Aber durch das Wie kann etwas entstehen:

  • Kochen kann beruhigen.
  • Kochen kann nähren — weit über den Nährwert hinaus.
  • Kochen kann verbinden — mit den Zutaten, mit der Natur, sogar mit dir selbst.

Was der Unterschied wirklich ausmacht

Nach einem meiner Live-Kochevents hat mir eine Teilnehmerin geschrieben:

„Das hat heute richtig Spaß gemacht. Wie du den Workshop aufgebaut hast — nicht nur Kochen als Zweck."

Klar, Kochen erfüllt auch einen Zweck. Satt werden. Ernähren. Und es soll schmecken — das sage ich immer wieder. ☺️
Wie traurig wäre es, wenn es nicht schmecken würde.
Die gute Nachricht: Das eine schließt das andere nicht aus. Die bessere Nachricht: Deine Aufmerksamkeit und Hingabe führen zu einem ganz anderen Ergebnis.

Denn wie wir kochen entscheidet, wie es wirkt — auch bei Menschen, die sagen: das esse ich nicht.

„Es darf bei beiden nicht zu gesund sein — und heute waren die Teller quasi leer." 

Andrea, nach dem Gerste-Workshop

Warum? Weil wählerische Esser nicht nur auf den Geschmack reagieren — sondern auch auf die Energie, mit der gekocht wurde, und auf die Haltung, die der Erwachsene einnimmt.

Bei Kleinkindern ist die Haltung sogar wichtiger als das Essen selbst.

Und doch braucht es beides:

Das Wissen: was steckt in diesem Lebensmittel, wie entfaltet es seinen Geschmack, welche Zubereitungsart macht es knusprig genug, wie schmeckt es wirklich — ohne Überzeugungsarbeit.
Und die Haltung: damit du Schokopudding genauso gleichgültig servieren kannst wie Roggenbratlinge. Es muss nicht unbedingt ankommen.

Das verändert etwas. Auch bei Menschen, die sagen: das esse ich nicht.
Das sehe ich tagtäglich bei meinen drei Kindern und bei meinen Kundinnen.

Was bedeutet das konkret?

Es braucht keine Stunde mehr Zeit. Keine komplizierten Techniken. Keine perfekten Zutaten.
Es braucht einen Moment inne zu halten, bevor du anfängst. Eine bewusste Wahl bei den Zutaten. Eine beobachtende Haltung von dir selbst. Und eine klare Führung.

Genau das ist der Zugang, den ich in meiner Arbeit weitergebe. Nicht Rezepte nachkochen. Sondern einen neuen Zugang zum Kochen finden — einen, der sich nicht nach Pflicht anfühlt.

Erlebe es selbst - am 26. Mai

Beim nächsten Live-Kochevent kochen wir gemeinsam mit Mais — wir machen knusprige Fladen für das Taco-Feeling zu Hause. Gefüllt mit einer pikanten Linsenfüllung. Du in deiner Küche, ich in meiner. Und am Ende ist das Essen auf dem Tisch.

Eine Stunde. Das letzte Event vor dem Sommer. Inklusive Aufzeichnung — falls du nicht live dabei sein kannst.

Ich freu mich auf dich!

Liebe Grüße
Sissy
Lebensmitteltechnologin
Mentorin für ganzheitliche Gesundheit
Yogalehrerin nach dem “Neuen Yogawillen”
Mutter von drei
sissy pfeifer lächelnd mit einem strauss petersilie in der hand
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Sissy Pfeifer steht in einer Küche vor frischen Zutaten und erklärt Grundlagen der Ernährung – ideal für alle, die gesund kochen lernen möchten.

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